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SATZUNG

 der „Deutsch-Griechische Gesellschaft zu Lübeck e. V.;

Glaros Jonathan

vom 03.März 2012

Änderungen am 1.November 2012 und 2.Mai 2013

§ 1 Name des Vereins

Der Verein führt den Namen „Deutsch-Griechische Gesellschaft zu Lübeck e. V.; Glaros Jonathan „.

Er hat seinen Sitz in Lübeck und ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne der Abschnitte §52 & §53 der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt in erster Linie keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Zweck des Vereins ist die Förderung der Völkerverständigung. Dies wird verwirklicht durch die Beschaffung von Mitteln (Spendenaktionen) zur Weiterleitung an Körperschaften des öffentlichen Rechts und als steuerbegünstigt anerkannten Körperschaften des privaten Rechts zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke.

Der Verein will ein gegenseitiges Verständnis zwischen den Völkern Griechenlands und Deutschlands und die Pflege des europäischen Gedankens fördern und will besonders den kulturellen Austausch pflegen. Die Geschichte und die Natur beider Länder sollen in besonderem Maße Gegenstand der Aktivitäten des Vereins sein.

Diese Aufgaben sollen erfüllt werden insbesondere durch

1)  Vorträge und Diskussionen;

2)  Bildung deutsch-griechischer Arbeitsgemeinschaften  zu Themen im Sinne der Ziele des Vereins.

3)  Projekte im Sinne des Vereins.

Der Verein ist ethnisch, politisch und religiös neutral.

§ 3 Mitgliedschaft

Der Verein hat folgende Mitglieder:

a)    natürliche Personen

b)    juristische Personen

c)    Ehrenmitglieder

Über den schriftlich zu stellenden Aufnahmeantrag entscheidet der gesetzliche Vorstand.

Ehrenmitglieder der Gesellschaft können solche Personen werden, die sich um die Gesellschaft verdient gemacht haben. Sie werden auf Vorschlag des gesetzlichen Vorstands durch Beschluss auf der Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit gewählt.

Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.

Die Mitgliedschaft erlischt:

1.     durch Austritt zum Jahresende, der schriftlich oder per e-Mail, 3 Monate vor Jahresende dem Vorstand vorliegen muss.

2.     Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Beendigung der Rechtspersönlichkeit, Tod oder Ausschluss.

3.     Der Vorstand kann mit 2/3-Mehrheit den Ausschluss eines Mitgliedes beschließen, wenn das Mitglied sich satzungswidrig oder vereinsschädigend verhält. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder mündlich zu äußern. Der Ausschluss ist dem Mitglied unter Angabe von Gründen schriftlich mitzuteilen. Der Betroffene hat das Recht, innerhalb eines Monats nach Empfang des den Ausschluss mitteilenden Schreibens beim Vorstand schriftlich die Entscheidung der nächsten Mitgliederversammlung zu beantragen. In diesem Falle darf der Betroffene nicht mit stimmen

4.     Die Mitgliedschaft endet automatisch, wenn ein Mitglied zwei Jahre mit seinen Beitragszahlungen im Rückstand ist.

§ 4 Beitrag

Die Höhe des Mitgliedsbeitrags wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen.

Der Mitgliedsbeitrag wird im ersten Quartal eines Jahres per Lastschrifteinzugsverfahren eingezogen.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

1.  der Vorstand

2.  die Mitgliederversammlung

Die Geschäfte des Vereins leitet der Vorstand. Er besteht aus:

1.  dem 1.Vorsitzenden

2.  dem stellv. Vorsitzenden

3.  dem Kassenwart

4.  vier Beisitzern

Der Vorsitzende und sein Vertreter und der Kassenwart sind der Vorstand im Sinne des  §§ 26 BGB.

Der Vorstand erstellt eine Geschäftsordnung.

Alle Tätigkeiten im Rahmen des Vereins erfolgen ehrenamtlich. (Unentgeltlich)

Je zwei von Ihnen vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Die Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

Wiederwahl ist zulässig.

Über jede Vorstandssitzung ist ein Protokoll anzufertigen.

§ 7 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet alle zwei Jahre im ersten Halbjahr statt. Sie wird durch den Vorstand unter Angabe der Tagesordnung mindestens sechs Wochen vorher schriftlich oder per e-Mail einberufen. Vorschläge zu Satzungsänderungen müssen in Textform der Einladung beigefügt werden.

Der Beschlussfassung bzw. Behandlung der Mitgliederversammlung unterliegt:

1.              Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer

2.              Ernennung von Ehrenmitgliedern

3.              Entgegennahme der Jahresberichte vom Vorstand

4.              Bericht der Kassenprüfer

5.              Genehmigung des Haushaltsvoranschlages

6.              Entlastung des Vorstandes

7.              Festsetzung der Beitragshöhe und Beschluss

8.              Änderung der Geschäftsordnung

9.              Änderung der Satzung

10.           Auflösung der Gesellschaft

11.      Genehmigung des Protokolls der vorherigen

           Mitgliederversammlung

12.           Kreditaufnahme

Außerordentliche Mitgliederversammlung

Auf Vorstandsbeschluss kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung, unter Angabe von Gründen, jederzeit einberufen werden. Die Einladungsfrist beträgt 14 Tage.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit, Satzungsänderungen mit 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

Über entstehende Ausgaben  muss der Vorstand beschließen. Sie werden nach Vorlage von Belegen erstattet.

§ 8 Beschlussfähigkeit

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sieben Mitglieder anwesend sind.

Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, wird nach kurzer Unterbrechung eine neue Mitgliederversammlung am gleichen Tag einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig, sofern auf diese Folge in der Einladung ausdrücklich aufmerksam gemacht worden ist.

§ 9 Wahlen

Sämtliche Wahlen erfolgen, falls es keinen  Widerspruch gibt, in offener Abstimmung. Stimmengleichheit ist Ablehnung.

§ 10 Satzungsänderungen

Satzungsänderungen können nur durch die Mitgliederversammlung vorgenommen werden. Es ist dazu eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

§ 11 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung geschehen. Sie erfolgt, wenn mindestens zwei Drittel der Anwesenden Mitglieder sie beschließen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbeg. Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Vereinigung der Deutsch-Griechischen-Gesellschaften, Gathestr. 22 in 45475 Mühlheim an der Ruhr, welche es unmittelbar u. ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

Lübeck, 2.Mai 2013

Achtung neue E-Mail Adresse

>dggzuluebeck(at)mail.de<

 

 

Die Deutsch-Griechische Gesellschaft (DGG) zu Lübeck feierte das Anschneiden des Neujahrskuchen („Κοπή της Βασιλόπιτας“) 2020
im Haus der Kulturen in Lübeck.
Eine alte sympathische Tradition. Ein paar Tage davor wurde es auch in Hamburg und Kiel von der jeweils dortigen DGG gefeiert.

 

Das hat im Kreis von ca. 50 Freundinnen und Freunden großen Spaß
gemacht! Es gab  griechische Livemusik (Gesang, Gitarre, Klavier)
von Volksliedern bis griechischen Klassikern zum traditionellen Gebäck.
Die Gäste bedankten sich für den schönen Abend mit andauerndem
Applaus bei dem jungen Musik-Trio „Ja Sou Ellas!“.

 

 Im Foto (v.l.n.r.): Dimitrios Kelenis (Gitarre), Maria Dorou (Gesang),
 Spyridon Aslanidis und Dimitris Plaiogiannis (Klavier).

 

Der Vorstand der DGG will in diesem Jahr,
75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges,
den Frieden und die Demokratie in Europa thematisieren,
Vorträge und Diskussionsrunden organisieren, die vorhandene Historische Intelligenz zum Nutzen machen.
„Es gibt bestimmte Entwicklungen, die sind besorgniserregend.
Wir wollen einen Beitrag leisten, dass es nicht wieder zu den katastrophalen Ereignissen von damals kommt», betonte der Vorsitzender Spyridon Aslanidis. „Jede und jeder sollte was tun, bevor es zu spät ist.“

 

Liebe Griechenlandfreunde,

Über die deutsche Besatzung Griechenlands während des Zweiten Weltkriegs (1941-1944) ist sowohl der deutschen als auch einem großen Teil der griechischen Öffentlichkeit sehr wenig bekannt. Und das obwohl allein im ersten Winter der Besatzung über 100.000 Menschen dem Hungertod zum Opfer fielen. Weitere 60.000 jüdische Griechen wurden deportiert und ermordet. Annähernd 50.000 Menschen verloren im Widerstand und durch Vernichtungsaktionen ihr Leben. Fast 800 griechische Dörfer und Kleinstädte wurden zerstört.

Um diese Lücke zu füllen hat die Freie Universität Berlin ein Projekt entwickelt, das die Erinnerungen an die deutsche Okkupation Griechenlands in Form eines digitalen Zeitzeugenarchivs dokumentiert und sie der griechischen und der  deutschen Öffentlichkeit, vor allem aber den Schulen in Deutschland und Griechenland zur Verfügung stellt.

Auf Einladung der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hamburg wird ein FU-Team unter der Leitung von Prof. Nicolas Apostolopoulos am 26.Februar um 19:00 Uhr in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg dieses für unsere beiden Länder sehr wichtige Projekt vorstellen und die dazugehörigen Lehrmaterialien für den Schulunterricht demonstrieren.

Anmeldung unter: vorstand@dgg-hamburg.de